Menschlichkeit

Mensch­li­che Füh­rungs­kräf­te und der Umgang mit Unwahr­hei­ten

Mensch­li­che Füh­rungs­kräf­te und der Umgang mit Unwahr­hei­ten

21. Juni 2023

Mensch­li­che Füh­rungs­kräf­te sind in der moder­nen Geschäfts­welt von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Sie sind nicht nur dafür ver­ant­wort­lich, die stra­te­gi­sche Rich­tung des Unter­neh­mens zu bestim­men, son­dern auch dafür, das Ver­trau­en und die Loya­li­tät ihrer Teams zu gewin­nen. In die­sem Arti­kel wer­den wir die The­men Mensch­lich­keit als Vor­bild­funk­ti­on und Umgang mit Unwahr­hei­ten in der Füh­rung unter­su­chen. Wir wer­den die­se Kon­zep­te durch ein rea­les Bei­spiel beleuch­ten, in dem eine Füh­rungs­kraft ein posi­ti­ves Bild des Unter­neh­mens zeich­ne­te, obwohl sie wuss­te, dass eine Pro­dukt­spar­te teil­wei­se geschlos­sen und ein neu­er, unsi­che­rer Bereich eröff­net wer­den wür­de.

Kon­text und Hin­ter­grund

In der heu­ti­gen Geschäfts­welt ist Trans­pa­renz ein Schlüs­sel­wert. Mit­ar­bei­ter erwar­ten von ihren Füh­rungs­kräf­ten, dass sie ehr­lich und offen sind, ins­be­son­de­re wenn es um wich­ti­ge Unter­neh­mens­ent­schei­dun­gen geht. In unse­rem Fall­bei­spiel wur­de die­se Erwar­tung jedoch ent­täuscht, was zu einem Ver­trau­ens­ver­lust und einer Ver­än­de­rung der Bezie­hung zwi­schen der Füh­rungs­kraft und ihrem Team führ­te.

Die Rol­le der Füh­rungs­kraft

Eine Füh­rungs­kraft hat vie­le Rol­len und Ver­ant­wort­lich­kei­ten, von der stra­te­gi­schen Pla­nung bis zur Mit­ar­bei­ter­füh­rung. Eine der wich­tigs­ten Auf­ga­ben ist es jedoch, ein Vor­bild für ihr Team zu sein. Dies beinhal­tet, Wer­te wie Ehr­lich­keit, Inte­gri­tät und Mensch­lich­keit zu ver­kör­pern.

Bei­spiel­fall

Füh­rungs­kraft gibt Aus­kunft zur Lage des Unter­neh­mens und malt ein posi­ti­ves Bild, doch 2 Mona­te spä­ter: Teil­schlie­ßung einer Pro­dukt­spar­te, Neu­an­fang eines noch unge­wis­sen Alter­na­tiv­be­reichs.

Durch einen Zufall kam her­aus, dass dies vor­her bekannt war. Das Ver­trau­en des Teams in ihren Chef war zer­stört und auch spä­ter war das Ver­hält­nis nie mehr das­sel­be wie zuvor.

Mensch­lich­keit als Vor­bild­funk­ti­on

Defi­ni­ti­on und Bedeu­tung

Mensch­lich­keit in der Füh­rung bezieht sich auf die Fähig­keit, Empa­thie und Ver­ständ­nis für die Bedürf­nis­se und Gefüh­le der Mit­ar­bei­ter zu zei­gen. Es bedeu­tet, dass Füh­rungs­kräf­te ihre Mit­ar­bei­ter als Men­schen und nicht nur als Arbeits­kräf­te sehen.

Mensch­lich­keit in der Füh­rung

Mensch­li­che Füh­rungs­kräf­te erken­nen an, dass ihre Mit­ar­bei­ter indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se und Gefüh­le haben. Sie sind bereit, zuzu­hö­ren, Unter­stüt­zung zu bie­ten und eine posi­ti­ve Arbeits­um­ge­bung zu schaf­fen. Sie sind auch bereit, ehr­lich und trans­pa­rent zu sein, auch wenn die Nach­rich­ten nicht posi­tiv sind.

Aus­wir­kun­gen auf das Team

Wenn eine Füh­rungs­kraft Mensch­lich­keit zeigt, kann dies das Enga­ge­ment, die Zufrie­den­heit und die Pro­duk­ti­vi­tät des Teams erhö­hen. Mit­ar­bei­ter füh­len sich wert­ge­schätzt und respek­tiert, was zu einer stär­ke­ren Bin­dung an das Unter­neh­men führt.

Fall­bei­spiel: Posi­ti­ves Bild trotz bekann­ter Pro­ble­me

In unse­rem Fall­bei­spiel zeig­te die Füh­rungs­kraft zunächst Mensch­lich­keit, indem sie ein posi­ti­ves Bild des Unter­neh­mens zeich­ne­te und das Team moti­vier­te. Sie wuss­te jedoch, dass eine Pro­dukt­spar­te teil­wei­se geschlos­sen wer­den wür­de und ein neu­er, unsi­che­rer Bereich eröff­net wer­den soll­te. Die­ses Wis­sen teil­te sie nicht mit ihrem Team, was spä­ter zu Pro­ble­men führ­te.

Umgang mit Unwahr­hei­ten

Defi­ni­ti­on und Bedeu­tung

Der Umgang mit Unwahr­hei­ten in der Füh­rung bezieht sich auf Situa­tio­nen, in denen Füh­rungs­kräf­te Infor­ma­tio­nen zurück­hal­ten oder fal­sche Dar­stel­lun­gen von Situa­tio­nen oder Ereig­nis­sen lie­fern. Dies kann aus ver­schie­de­nen Grün­den gesche­hen, wie zum Bei­spiel dem Wunsch, das Team zu schüt­zen, oder dem Ver­such, ein bestimm­tes Bild zu zeich­nen.

Unwahr­hei­ten in der Füh­rung

Unwahr­hei­ten in der Füh­rung kön­nen kurz­fris­tig Vor­tei­le brin­gen, wie zum Bei­spiel die Auf­recht­erhal­tung der Moral oder das Ver­mei­den von Panik. Lang­fris­tig kön­nen sie jedoch das Ver­trau­en der Mit­ar­bei­ter unter­gra­ben und zu Miss­trau­en und Unsi­cher­heit füh­ren.

Aus­wir­kun­gen auf das Team

Wenn Mit­ar­bei­ter her­aus­fin­den, dass sie belo­gen oder dass ihnen Infor­ma­tio­nen vor­ent­hal­ten wur­den, kann dies zu einem erheb­li­chen Ver­trau­ens­ver­lust füh­ren. Dies kann die Arbeits­mo­ral, die Pro­duk­ti­vi­tät und letzt­end­lich die Leis­tung des Unter­neh­mens beein­träch­ti­gen.

Fall­bei­spiel: Teil­schlie­ßung und Neu­an­fang

In unse­rem Fall­bei­spiel wuss­te die Füh­rungs­kraft, dass eine Pro­dukt­spar­te teil­wei­se geschlos­sen und ein neu­er, unsi­che­rer Bereich eröff­net wer­den wür­de. Sie ent­schied sich jedoch, die­se Infor­ma­tio­nen nicht mit ihrem Team zu tei­len. Als die Mit­ar­bei­ter die Wahr­heit her­aus­fan­den, fühl­ten sie sich betro­gen und ihr Ver­trau­en in ihre Füh­rungs­kraft war zer­stört.

Ver­gleich: Mensch­lich­keit vs Umgang mit Unwahr­hei­ten

Aus­wir­kun­gen auf das Ver­trau­en des Teams

Sowohl Mensch­lich­keit als auch Ehr­lich­keit sind ent­schei­dend für den Auf­bau und die Auf­recht­erhal­tung des Ver­trau­ens in der Füh­rung. In unse­rem Fall­bei­spiel zeig­te die Füh­rungs­kraft zunächst Mensch­lich­keit, indem sie ein posi­ti­ves Bild des Unter­neh­mens zeich­ne­te. Als die Mit­ar­bei­ter jedoch her­aus­fan­den, dass sie sie über die bevor­ste­hen­den Ver­än­de­run­gen belo­gen hat­te, war ihr Ver­trau­en zer­stört.

Lang­fris­ti­ge Fol­gen und Erho­lung

Ein Ver­trau­ens­ver­lust kann lang­fris­ti­ge Fol­gen haben, wie zum Bei­spiel eine ver­rin­ger­te Arbeits­mo­ral, eine erhöh­te Mit­ar­bei­ter­fluk­tua­ti­on und eine ver­rin­ger­te Pro­duk­ti­vi­tät. Die Wie­der­her­stel­lung des Ver­trau­ens kann Zeit brau­chen und erfor­dert kon­se­quen­te Ehr­lich­keit und Trans­pa­renz von der Füh­rung.

Fall­bei­spiel: Zer­stör­tes Ver­trau­en und ver­än­der­tes Ver­hält­nis

In unse­rem Fall­bei­spiel war das Ver­trau­en des Teams in ihre Füh­rungs­kraft zer­stört und das Ver­hält­nis war nie mehr das­sel­be. Dies zeigt, wie wich­tig es ist, dass Füh­rungs­kräf­te ehr­lich und trans­pa­rent sind, auch wenn die Nach­rich­ten schwie­rig sind.

Schluss­fol­ge­rung

Wie­der­her­stel­lung des Ver­trau­ens

Die Wie­der­her­stel­lung des Ver­trau­ens nach einer Ver­trau­ens­ver­let­zung ist eine schwie­ri­ge Auf­ga­be. Es erfor­dert Zeit, Geduld und vor allem kon­se­quen­te Ehr­lich­keit und Trans­pa­renz von der Füh­rungs­kraft. Füh­rungs­kräf­te müs­sen bereit sein, ihre Feh­ler zu erken­nen, sich zu ent­schul­di­gen und Maß­nah­men zu ergrei­fen, um sicher­zu­stel­len, dass sol­che Vor­fäl­le in der Zukunft ver­mie­den wer­den.

Die Rol­le der Füh­rungs­kraft in der Zukunft

In der Zukunft wird von Füh­rungs­kräf­ten erwar­tet, dass sie nicht nur stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen tref­fen und das Unter­neh­men lei­ten, son­dern auch ein hohes Maß an Mensch­lich­keit und Ehr­lich­keit zei­gen. Sie müs­sen in der Lage sein, schwie­ri­ge Nach­rich­ten zu über­mit­teln und gleich­zei­tig das Ver­trau­en und die Loya­li­tät ihrer Teams zu erhal­ten.

FAQs

Was bedeu­tet Mensch­lich­keit in der Füh­rung?

Mensch­lich­keit in der Füh­rung bezieht sich auf die Fähig­keit, Empa­thie und Ver­ständ­nis für die Bedürf­nis­se und Gefüh­le der Mit­ar­bei­ter zu zei­gen. Es bedeu­tet, dass Füh­rungs­kräf­te ihre Mit­ar­bei­ter als Men­schen und nicht nur als Arbeits­kräf­te sehen.

Was sind die Aus­wir­kun­gen von Unwahr­hei­ten in der Füh­rung?

Unwahr­hei­ten in der Füh­rung kön­nen kurz­fris­tig Vor­tei­le brin­gen, wie zum Bei­spiel die Auf­recht­erhal­tung der Moral oder das Ver­mei­den von Panik. Lang­fris­tig kön­nen sie jedoch das Ver­trau­en der Mit­ar­bei­ter unter­gra­ben und zu Miss­trau­en und Unsi­cher­heit füh­ren.

Wie kann das Ver­trau­en nach einer Ver­trau­ens­ver­let­zung wie­der­her­ge­stellt wer­den?

Die Wie­der­her­stel­lung des Ver­trau­ens erfor­dert Zeit, Geduld und vor allem kon­se­quen­te Ehr­lich­keit und Trans­pa­renz von der Füh­rungs­kraft. Füh­rungs­kräf­te müs­sen bereit sein, ihre Feh­ler zu erken­nen, sich zu ent­schul­di­gen und Maß­nah­men zu ergrei­fen, um sicher­zu­stel­len, dass sol­che Vor­fäl­le in der Zukunft ver­mie­den wer­den.

Was ist die Rol­le der Füh­rungs­kraft in der Zukunft?

In der Zukunft wird von Füh­rungs­kräf­ten erwar­tet, dass sie nicht nur stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen tref­fen und das Unter­neh­men lei­ten, son­dern auch ein hohes Maß an Mensch­lich­keit und Ehr­lich­keit zei­gen. Sie müs­sen in der Lage sein, schwie­ri­ge Nach­rich­ten zu über­mit­teln und gleich­zei­tig das Ver­trau­en und die Loya­li­tät ihrer Teams zu erhal­ten.

Was ist das wich­tigs­te Merk­mal einer effek­ti­ven Füh­rungs­kraft?

Es gibt vie­le wich­ti­ge Merk­ma­le einer effek­ti­ven Füh­rungs­kraft, aber eines der wich­tigs­ten ist das Ver­trau­en. Füh­rungs­kräf­te müs­sen das Ver­trau­en ihrer Teams gewin­nen und erhal­ten, um effek­tiv zu sein. Dies erfor­dert Ehr­lich­keit, Trans­pa­renz, Inte­gri­tät und Mensch­lich­keit.

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